Meine Tour durch Südamerika

Rio de Janiero

Oi a todos,

 

jetzt bin ich am Ende meiner Reise, heute abend fliege ich wieder ins kalte Deutschland.

Die letzten Tage habe ich noch alles aus Rio rausgeholt, ich war beim Pao de Açucar (der grosse Berg mit einem tollen Blick ueber Rio) bei Sonnenuntergang. Dann noch im botanischen Garten und schliesslich auch im Samdodromo, bei der Winners Parade. Die viel preiswerter war als die eignetliche Parade, leider sassen wir auch im schlechtestens Sektor und mussten immer 30min warten bis der naechste Sambaschule sichtbar war.

 

Sonst waren wir gestern noch bei einem wunderschoenen Strand, etwas ausserhalb von Rio, wo das Wasser eindeutig bessere Qualitaet hatte als in Copacabana. Das Museum fuer moderne Kunst habe ich mir auch nicht entgehen lassen und heute besichitge ich nochmal mit ein paar CSern eine Favela.

 

Insgesamt hatte ich einen spannenden, abwechslungsreichen und interessanten Trip auf dem ich so viele verschienden Leute getoffen habe und sehr viel uber andere Kultuten und Gebraeuche gelernt habe. 

 

Viele Leute fragen mich, welches Land mir am besten gefallen hat, es ist sehr schwer zu sagen, da es immer davon abhaengt was ich fuer Erfahrungen gemacht habe und das ich von dem Land allgemein halte.

 

Zum Beispiel fande ich die Menschen am freundlichsten in Paraguay, aber ich koennte aufgrund der schlechten Infastuktur dort niemals leben. Florianopolis war von den Straenden her, der beste Platz an dem ich war und auch der beste CS Platz (da das Haus einfach gleich am Strand war).

Patagonien in Chile hatte die atemberaubendste Landschaft und es war einfach ueberwaeltigend einen Gletscher zu sehen oder in den Krater eines Vulkan hinein zu schauen. Der Machu Picchu war auch eindeutig ein Highlight. Von den Staedten die ich gesehn habe, fand ich Buenos Aires und Rio am besten. Buenos Aires wegen den alten Haeusern und Gebaeuden, welche einem ein Gefuehl von Sicherheit gaben und sehr Paris aehnelte. Und Rio ist einfach toll gelegen mit dem Meer und Bergen, man fuehlt sich als ob man in seinem 18Stockwerk Hochhaus dirket im Wald sitzt ;D

 

Ich hatte so eine gute Zeit in den 5,5 Monaten, aber freue mich auch aufs gute alte Deutschland.

Bis Morgen dann!!

Botanischer Garten

Pao de Açucar

Samdodromo

Karneval

Die brasilanischen Jecken sind los!! Wahrscheinlich sagen die Bilder schon genug aus, aber die 5 Tage Karneval waren echt eine der verruecktesten Zeiten meiner Reise. Wir waren einfach jeden Tag von 10Uhr bis 5Uhr morgens auf den Beinen und haben getanzt und gesungen. Ich war bei 8 Blocos in den Tagen, Blocos sind so grosse Strassenfeste, bei denen es machmal eine live Band gibt oder Sambamusik aus einem grossen Truck gespielt wird. Bei einem Blococ haben sie dann auch Beatelssongs gespielt, was mal eine ganz nette Abwechslung war da mich die Sambamusik irgendwann echt genervt hat. Und die Stadt war so voll und bei den Blocos waren immer ueberall so viele Menschen mit meist sehr lusitgen Kostuemen. 

Gleichzeitig hat auch einfach jeder seinen Muell an Ort und Stelle geworfen, dadurch war die Statd so dreckig, echt nicht mehr lusitg. Dazu kamm dann noch, dass es alles nach Urin und Bier stank. Jedoch hab ich nicht viele Leute sich  uebergeben sehen oder Schlaegereien gesehen, also sie feiern hier schon mit Anstand. 

Einen Tag sind wir dann zu diesen Stadium, indem sie diese riessige Karnevalshow haben, gegangen. Das ganze ist einfach heftig, es gibt 12 Sambaschulen die jeweils aus 3700 Meschen bestehen und mit riessigen Wagen und tollen Kostuemen dort von 17Uhr abend bis 6Uhr morgen durch tanzen. Jedoch was wir so kennen,also die Frauen mit den riessigen Kostuemen, da von gibt es nur eine pro Schule, die Koenigen. Auch nur die vorderen Maenner haben meist eine richtige Coreo und die dort hinter laufen einfach nur so durch. Die Schule, die wir gesehen haben hatte als Motto Deutschland, was ich aber auch erst danach durch die Tagesschau erkannt habe ;D


Von dem gefaehrlichen Rio habe ich auch noch nicht viel mitbekommen, die einzige *gefaehrliche* Situation in der wir waren, war als wir in einer Menge waren und ploetzliche einen Schuss ( oder lauten Knall) gehoert haben und dann Leute anfingen zu kreischen und zu rennen, wir haben uns dann unter einen Tisch geduckt, aber wussten auch nicht genau was es war und es ist auch nichts weiter passiert.

Die Favelas sind auch nicht so wie man sie sich bei uns vorstellt, es sind einfach nur sehr schlecht gebaute Haeuser aber gruselige Menschen gesehen oder unsicher fuellte ich micht dort nicht, obwohl wir auch zu der Favela die am sichersten sein soll gegangen sind. Und da 2014 hier die Fussball WM stattfindet, meinte der CS, dass die Polizei die Favelas *aufgeraeumt* haben. 

Ansonsten sieht man schon deutlich mehr Obdachlose aus in anderen suedamerikanischen Staedten in denen ich war.

 

Gesten bin ich dann mit ein paar CS hoch zum Cristor Redentor Statute gefahren, man kommt da echt hoch ohne einen einzigen Schritt zu tun ;D mit dem Van und dann mit dem Fahrstuhl. Der Ausblick von dort ist richtig toll und der Cristo ist das groesste Deko Kunstwerk der Welt (stand auf einem Schild ;D)

 

Und jetzt ist auch schon bei letztes Wochenende in Rio, naechsten Montag flieg ich nach Hause. Obwohl ich die Zeit hier echt genossen hab, FREU ICH MICH RICHTIG AUF DEUTSCHLAND!

 

Bis Bald!

Jesus, man!

Copacabana und Ipanema

Brasilien

Florianopolis

Moin,

 

ich war die letzte Woche in Florianopolis in Brasilien, eine tolle Insel die durch eine Bruecke mit dem Festland verbunden ist. Es ist einfach ein traumhafter Ort.

 

Nachdem ich drei Tage bei brasilanischen Couchsurfer untergekommen bin und mit dem ich Sandboarden war *wobei leider meine neue Kamera gestorben ist, deswegen gibts jetzt nur noch ipad Photos* und wir bei diversen Samba Konzerten waren, bin ich in den Sueden der Insel zu einem Amerikaner gezogen.

Dieser hat ein tolles Haus direkt man Strand, also ich bin aus der Tuer gegangen und ich stand am Strand.

Ausserdem hatte er auch noch ein Surfboard, welches ich benutzen konnte, also Jackpot!!!

 

Da es so ein perfekter Ort war, bin ich dort auch einfach geblieben, das Wetter war toll nur die Wellen leider nicht immer. Doch ich hab gemerkt wie ich mich deutlich im Surfen verbessert habe. Nur an die Quallen im Wasser *auch wenn sie nichts getan haben* konnte ich mich nicht gewoehnen. Die Leute die man am Strand getroffen hat waren meistens aus Urugauy oder Argentinien und haben dort Schmuck verkauft oder Urlaub gemacht, also habe ich auch ein bisschen Spanisch geredet.

 

Sonst war es super interessant mit dem Couchsurfer *David* zu reden, da er ein Financial Analyst ist und immer seine Aktien kauft und verkauft, er wohnt 6Monate hier und dann 6Monate in Hawaii, nicht schlecht.

 

Als wir einen Abend zu einem Couchsurfing Meeting gegangen sind und dann wieder zurueck wollten, fuhren die Buse leider nicht. Da irgend welche Leute Buse in brand gesetzt hatten und alle dachten es waere ein Terroranschlag. Spaeter stellte sich heraus, dass es aufgrund von Misshandlungen in Gefaengnissen war und deren Freunde das wohl mitbekommen hatten und somit drei Buse anzuendeten.

Also mussten wir 20km zum Strand zurueck hitchhiken, hat auch nur 2,5h gedauert.

 

Insgesamt ist das Bussystem hier sowieso eher willkuehrlich, also mal kommen die Buse und mal nicht.

Ein Wochenende war ich dann bei einer Freundin in der Innenstadt, die ich in Porto Alegre kennen gelernt hatte, leider ist im Zentrum wirklich nicht viel zu sehen.

Feiern waren wir dann auch wobei man deutlich merkt, dass die Brasilianer sehr direkt sind.

Den Superbowl hab ich dann mit ein paar Ammis in einer Bar nur voll mit Amerikanern geschaut, jetzt verstehe ich American Football so fast.

 

Morgen fahre ich dann nach Rio zum Karneval!!! Das wird voll und gut hoffe ivh!

 

Und in 13Tagen bin ich auch schon wieder Zuhause.

Bis Bald,

Nora

Paraguay

Asuncion

In Asuncion (Hauptstadt von Paraguay, fals jemand das noch nicht wusste ; ) waren Sophie und ich 3 Tage bei einem super netten Couchsurfer, der ein Apartment mitten im Zenturm mit einem tollen Blick über die Stadt hatte. Der Couchsurfer hat uns echt verwoehnt von abgeholt und überall hingefahren zu Frühstück an die Couch :) da hatten wir echt Glück! Die ganze Stadt (oder eher Aufenthalt) wurde dadurch zu einem sehr guten Erlebnis.

 

Asuncion an sich hat ein paar schöne Gebäude und Häuser und ist schöner als ich dachte.

Leider ist es aber viel zu heiß!!!! Wenn man mittags draußen rumläuft geht man echt ein.

Sonst ist Paraguay das preiswerteste Land in dem ich in Südamerika bis jetzt war, Essen, Kleidung alles ist preiswerter. Auch der Frisör und da ich noch Wettschulden mit Katharina hatte (und mir mit den langen Haaren sowieso viel zu warm war) hab ich mir dann die Haare zu einem Bob schneiden lassen.

Asuncion hat aber auch gleich neben dem Parlament ein Armenviertel, wo uns Kinder die in der Nähe spielten warten nicht durch zugehen.Haben wir dann auch gelassen. Auch wenn man denkt, dass die Menschen hier ein bisschen ärmer sind, fahren teure Autos auf der Straße herrum und die Lebensstandard schein insgesamt ziemlich hoch zu sein.

Alle trinken hier wieder diesen Mate Tee,aber kalt und es nennt sich Teerere(also jetzt Lautschrift :D) und schmeckte uns überhaupt nicht (weil die Kräutermischung am Anfang sehr starkt ist und dann an Intensität abnimmt).

 

Die Menschen sind hier insgesamt aber sehr freundlich und die Schwester des Couchsurfers erzählte uns, dass die Paraguayaner auch die zweit glücklichsten Menschen sein sollen.

Wir haben dir Freundlichkeit besonders an einer Situation im Bus bemerkt, wo ich keine kleinen Scheine hatte und der Busfahrer kein Wechselgeld (somit konnte wir eigentlich nicht mitfahren), jedoch bezahlte dann eine Frau im Bus einfach für uns, was ich sehr nett fand. Im Gegenzug schenkte ich ihr dan einen Stift :D denn ich gerade dabei hatte.

 

Außerdem ist 1Euro hier 5000 Guarani, was einen schnell zum Millionär macht und machmal unglaublich unpraktisch ist :D Im Supermarkt zum Beispiel gibt es Preise von z.B. 15578 G, nur leider ist die kleinste Währung ein 500 Stück, also kann man das gar nicht genau bezahlen und dann runden sie natürlich auf :D

 

 

Am Mittwoch ist Sophie dann nach Buenos Aires mit dem Bus zurück gefahren und ich fuhr 7h in einem nicht klimatisierten Bus nach Conception!-- eine er schlimmsten Busfahrten meines Lebens, da alles einfach nur klebte und es war Mittagshitze und ich kochte auf meinem Sitz in diesem Schrottbus.

 

 

Conception

 

 

Conception is 7h nördlich von Asuncion und wesenlich kleiner und nochmal heißer! Hier war ich jetzt 5 Tage und habe Linda besucht, die hier seit so 1,5 Jahren lebt. Die zweit größte Stadt Paraguays ist doch ziemlich klein und das Zentrum ist ein einem Vormittag abgelaufen (okey Nachmittag, Vormittags war ich gar nicht wach :D). Mittags sieht man kaum Leute auf der Straße und alles ist zu,- Siesta Time!! Ich habe hier so ziemlich Urlaub von meiner anstrengenden Sprach und Kulturreise gemacht ; D, es war mal sehr schön länger an einem Ort zu bleiben und Zeit für lesen oder sogar Fehrnsehn schauen zu haben. Wir haben auch was mit Lindas Freunden und Pabli( ihrem Freund) unternommen. Leider ist es so, dass ich wenn ein Gespräch in einer Gruppe statt findet immer noch sehr schwer alles verstehe, wenn jemand mit mir direkt spricht ist es kein Problem, aber in einer Gruppe was einzuwerfen oder mitzureden ist sehr schwer : /

 

Was ich das komischste hier fand, dass man immer mit seinem Auto durch die Gegend fährt, so ohne Grund. Drei, vier Mal am Haus vorbei gefahren einfach nur um lauf Musik zu hören und Leute auf der Staße durch ständiges Hupen zu grüßen :D Denn hier kennt jeder jeden und wie Linda meinte, schläft auch der Klatsch und Tratsch nie.

Ich persönlich finde, dieses rumfahren ja einfach nur eine Geld (also Sprit) Verschwendung und total überflüssig :D aber gut so ist das hier halt. Und die Autos sind hier wir auch in Asuncion sehr schick, Linda meinte alle die hier ein Auto haben sind etwas Großgutbesitzer (haben Kühe und bauen Soja an) oder handeln mit Drogen.

 

 Auch läuft hier nichts ohne ein Handy, man kann quasi nicht überleben ohne Smartphone. Da sitzen wir doch wirklich an einem Tisch oder in einer Runde von Leute abends und alle starren auf ihr Handy :D

----Also wenn man in Paraguay Geld machen will, sollte man in Telephongesellschaften oder Benzin investieren!!!

 

Das städtische Fahrrad wurde hier auch durch unzählige durcheinander fahrende Motorräder ersetzt (kann ich aber auch gut verstehen, da es einfach zu heiß ist um fahrrad zufahren!)

 

Sonst waren wir hier am Fuß, wo sich Sonntags das ganze Dorf trifft und in dem braunen, zimelich warmen Wasser badet.

 

Paraguay ist wohl das Land mit dem zweit größten Wirtschaftswachstum in dem letzten Jahr (also relativ), das liegt hauptsächlich daran, dass sie viel Argrikultur haben und sehr viel Soja (nach China) und Fleisch exportieren. Auch in Conception gibt es eine große Schlachterei, was man vor der Brücke aus auch riecht und deswegen ist wohl das Wasser auch so ein bisschen dreckig (hat man mir gesagt :D).

Jaja, andere Länder andere Gewohnheiten, wie auch die Polizei die hier wohl zimelich korrupt ist, sowie auch dir Politiker.

 

Gestern waren wir dann im Casa Puerto feiern (der Disko von Pabli, Lindas Freund), die Musik hat mir sehr gut gefallen und sie war größer als ich dachte.

 

Insgesamt kann ich inzwischen gut verstehen was Linda hier so liebt, man lebt quasi in einer großen Gemeinschaft, alle kennen alle und man ist sofort bei jeden. Kleine aber fein : ) Obwohl sie natürlich trotzdem überall (auch um die nächste Ecke) mit dem Auto hinfahren :D das Umweltbesusstsein ist noch nicht wirklich vorhanden.

 

Außerdem kann man hier alles (wie auch in Chile) auf Raten kaufen, Kleidung, Autos, Smartphone und auch sein Essen beim Supermarkt (und das auch ohne wirklichen Vertrag, jedoch spricht sich das dann rum wenn jemand seine Rechnung halt nicht bezahlt).

 

Morgen fahre ich zurück nach Asuncion und dann weiter nach Florianopolis (Brasilien) an den Strand, worauf ich mich schon sehr freue!

 

Knuddel an Euch alle und ich vermisse Deutschland so langsam!!!

Ist ja aber auch nur noch ein Monat.

 

Bis Bald,

Nora

 

Uruguay

Uruguay und kurz Brasilien

Halloechen :)

 

Die letzten 2 Wochen sind Sophie und ich durch 3 Laender, 2 Zeitzonen, 3 Waehrungszonen und 2 Sprachzonen gereist. Man das war ganz schoen anstregend manchmal.

Nach dem wunderschoenen Penthaus in Buenos Aires ging der Lebensstrandard auch steil bergab.

In Montevideo war es Anfangs noch ein Hotel mit Mama dann wechselten wir in ein Hostel, wo die Betten stanken und die Muecken uns auffrassen. An sich ist Montevideo nett, aeltere Gebaeude (mache ziemlich runtergekommen) einen Strand, schoene Plaetze, gute Kunstmuseen (alle umsonst, top : ) und ein tolles Theater, indem wir uns dann auch gleich mal eine Oper anschauen wollten. Normalerweise wuerde man ja denken, dass eine Oper auch live ist, dem war leider aber nicht so. Also sassen wir mit 100 Leuten aelteren Jahrganges in einem schoenen Theater und schauten uns das Video von der Oper ¨{Die Throyaner von Hector Berlioz{  in London an.

Ausserdem laufen hier alle Leute mit ihrem Matetee unter dem Arm herum (so eine Art Kraeutergemisch, was man mit heissem Wasser aufgiesst). Sieht echt lustig aus mit so einer Thermoskanne durch die Stadt zulaufen. Das Zeug hat wohl eine leicht aufputschende Wirkung, ich mags aber nicht so gern.

 

Da es leider keinen Bus von Montevideo zu den Iguazu Wasserfaellen gab, mussten wir dann einen kleinen Umweg ueber Porto Alegre in Brasilien machen. Dort haben wir bei einem Couchsurfer eine Nacht uebernachtet, in einem sehr einfachen Apartment, in seinem etwas steng richenden Wohnzimmer,- naja Maenner WG halt.

Sonst ist es schwerer sich in Brasilien zu verstaendigen, leider sprechen nicht viele Spanisch eher Englisch und man versteht zwar einzelne Woerter und Sinnzusammenhaenge manchmal,aber Portugiesisch ist echt nochmal was anderes.

 

An naechten Tag sind wir dann nochmal 12h suedlich nach Foz de Iguaçu gefahren. Die Wasserfaelle sind schon sehr beeindruckend, nur leider waren es etwas zu viele Touristen. Wir haben uns so negativ abenteurlich gefuellt,- mit dem Bus bis direkt rangefahren und dann von 100 Menschen umgeben.

Die Wasserfaelle sind dadurch entstanden, dass sich zwei Erdplatten auseinander bewegt haben.

 

Heute waren wir bei Itaipu Binacional, was das groesste Wasserkraftwerk der Welt ist. Ein Masterpiece of Engineering wie sie es nennen. Durch dieses wird 90% des paraguanischen Stromes  und 20% des brasilianischen Stromes erzeugt. Insgesamt produziert es 94 Terawattstunden im Jahr, was 8mal soviel ist wie das leistungsfaehigste Kernkraftwerk. Fuer die Realisierung dieses Dammes, haben 40.000 Menschen 10Jahre gearbeitet und es wurden 1.300km*2 ueberflutet. Was sie natuerlich auch nicht bei der Tour sagten ist, das 149 Mensch bei dem Bau umgekommen sind und die Fischtreppe erst zum Schluss gebaut wurde. Dieses 16 Mrd. US-Doller teuere Projekt sichert demnach auch die wirtschaftliche Entwicklung Paraguay und Brasiliens.

 

Morgen gehts dann rueber nach Asuncion, Paraguay.

Hasta Pronto,

Nora

Itaipu Wasserkraftwerk

Argentinien

Buenos Aires

3.1.2013

 

Moin moin,

 

erstmal euch allen ein frohes neues Jahr! Ich hoffe ihr seit gut reingerutscht.

 

Ich habe mir meinen Eltern, Sophie und Felipe in Buenos Aires bei Freunden von meiner Mutter gefeiert (die ein tolles Penthaus haben). Von deren Apartment hatte man einen tollen Blick ueber die Stadt.

 

Buenos Aires ist eine sehr schoene Stadt, die Gebaeude sind insgesamt aelter und sehen ein bisschen aus wie in Paris. Auch gibt es viele Parks und schoene Fussgaengerzonen. Ueberall sieht man Leute auf der Strasse Tango tanzen. Wir haben uns auch eine Tangoshow angeschaut, die ziemlich beeindruckend war.

Insgesamt gefaellt mir die Stadt besser als Santiago.

Die Argentinier haben einen lustigen Akzent im Spanischen sie sagen alles mit einem "sch" Laut, hoehrt sich sehr anders zum chilenischen an. 

Ausserdem leidet die argentinische Wirtschaft im Moment unter 30% Inflation, deswegen hat die Presidentin den Umtausch von Pesos in Doller verboten (da alle Argentinier in Doller investiert haben und somit Geld aus dem Land gezogen wurde). Somit wollen alle Argentinier Doller mit dir tauschen und man kann in vielen Shops aus mit Doller bezahlen.

 

Morgen fahren Sophie, Mama und ich rueber nach Montevideo (Uruguay).

Besos, Nora

Patagonien, Chile

24.Dezember

 

Hola,

Die letzten 2 Wochen bin ich mit meinen Eltern in Patagonien rumgereist. Wir sind von Santiago nach Balmaceda (so ein kleines Örtchen) geflogen und dann 4h mit einem Auto nach Puerto Tranquilo gefahren ( und dort war es dann auch sehr tranquilo :D)! Das war so ein 300 Leute Dorf, aber sehr schöne Landschaft, schneebedeckte Berge, rießige Seen und tolle Höhlen. Wir waren sehr überrascht als wir am Anfang eine alphaltierte Straße fanden, die jedoch nur so 30km lang war dann ging es 4h lang über Schotterpisten , was ohne unseren vierrad Antrieb nicht möglich gewesen wäre. In Puerto Tranquilo sind wir zu Marmorhöhlen gefahren und haben einen Gletscher besichtigt.

Unsere Gletschertour war auch ein Abenteur für sich: erstmal sind wir 2h über Stock und Stein gewandert und dann 1h auf einem sehr kleinen Boot zum  Gletscher gefahren. Bis dahin war alles gut, war tranken noch ein bisschen Whiskey mit Gletschereis und dann traten wir den Rückweg mit dem Boot an,-schon auf dem Hinweg hatte der Motor einige Male gestokt, aber war immer wieder angegangen. Da es aber ein Problem mir der Dichtung gab und wir zu viel Benzin verbraucht hatten, ging der Motor auf der Hälfte des Rückweges einfach aus. Dumdumdummmm. Also mussten wir von da an paddeln (glücklicherweise hatte das Schrottding Paddel!!!!), somit paddelten die Männer und die Frauen schöpften das Wasser aus dem Boot (was iwie auch immer mehr wurde). Erst dachte ich wir kommen gar nicht vorran, aber dann nach 2h erreichten wir doch das Ufer! Es hätte uns auch einfach niemand gefunden, keine Netz, keine Sicherheitsausstattung gar nichts. Im Nachhinein fand ich es sehr abenteurlich, aber im dem Moment war es echt nicht lustig :0! 

Dann sind wir nach Pucon geflogen (weiter nördlich) und dort über Weihnachten in einem Landhaus Aleman geblieben  (für meinen Geschmak, etwas zu "deutsch"). Dort hat es erstmal 4Tage nur geregnet und man hat sich fast wie in Bremen gefühlt. Am letzten Tag, wo besseres Wetter war, sind dann Papa und ich auf den aktiven Vulkan (Villarica) gestiegen. Unsere Tour hinauf dauerte 4,5h und war echt hart, da es durch Tiefschnee und in einem 45Grad Winkel bergauf ging. Wir starteten mit einer Grupe von 6 Leuten und 3 kamen oben an. Der Ausblick in 2856 Meter war dann der Aufstieg aber wert und man konnte auch in den qualmenden Krater hineinsehen. Runter sind wir dann teils auf dem Po, teils auf einer Plastikscheibe gerutscht (hat nur 2h gedauert). 

Morgen fliegen wir dann nach Buenos Aires um dort Silvester zu verbringen.

Ich freu mich schon sehr wieder in der Wärme zu sein!
Dann schonmal guten Rutsch euch! Bis im neuen Jahr!

Eure Nora

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Villarica Vulkan

Gletscher Los Leones

Puerto Tranquilo

Hola Muchachos,

 

ich hatte eine ganze Zeit kein Internet, deswegen kommt der verspaetete Eintrag erst jetzt. 

 

Camila und ich sind vor 10 Tagen in Lima angekommen, dort haben wir 4 Tage bei einem Couchsurfer gewohnt.

Lima ist keine wirklich schoene Stadt, am Anfang haben wir nur Miraflores (Stadtteil nah der Kueste) besichtigt und fanden es ziemlich bescheiden. Am letzten Tag haben wir dann auch noch das Zenturm gefunden, mit den schoeneren Regierungsgebaeuden, das ist so der schoenste Teil von Lima. Und wir waren mit dem Couchsurfer am Strand, der ganz okey ist. Insgesamt ist Lima sehr grau, nebelig und hecktisch.

 

Von Lima nach Cusco:

Zuerst hatten wir ueberlegt zu fliegen, aber da der Bus nur halb so viel kostest dachten wir, Bus passt auch. Letztendlich bereue ich, dass wir nicht einfach gefolgen sind,- da es ein Horrorbustrip war!! 

Es find ganz harmlos an, bis dann in der Nacht es ueber die Berge ging, kurvige Strassen in der Nacht fuer 15h waren echt uebel und Camila und ich mussten uns beide 2Mal uebergeben : /

 

Schliesslich sind wir dann nach 23h Busfahrt in Cusco angekommen und im Wild Rover Hostel eingecheckt.

 

Cusco ist eine wirklich schoene Stadt,- klein, alte Gebaeude und hat irgendwie ein schoenes Flair. Und die Leute sehen entlich aus wie richtige Peruaner, so klein, ein bisschen chinesisch, ganz niedlich ; ) Und die Frauen haben lange schware geflochtene Haare und tragen ihre Kinder in einem bunten Sack auf dem Ruecken.

Am ersten Tag haben wir erstmal das Schokoladenmuseum besucht und sehr gute peruanische Schoki gegessen. Obwohl diese Maya heisse Schokolade (mit Chilli und Honig) ist so mein Fall ist.

Bilder Lima

Wie kommen wir von Cusco zum Machu Picchu ???

 

Das war die grosse Frage dir wir uns dann in Cusco stellten, andere Reisende hatten uns erzaehlt, dass sie 500Doller fuer einen Inka-Trail ausgegeben hatte und das wollten wir natuerlich nicht. Die Travel-Agency im Hostel bietete einen Inka Jungel Track fuer 200Doller an, was uns immer noch recht viel erschien.


Einheimische die wir fragten, ob man auch anders zum Machu Picchu hoch kommt sagten, Nein Nein! nur mit dem ueberteuerten Zug (so 150Doller pro Person), als wir fragten ob man mit dem Auto dahin kommt, verneinten sie das auch und meinten die Strassen seien schwer passsierbar.

Dann trafen wir Reisende, die meinte, dass man sich einfach das Eintrittsticket  fuer Machu Picchu kaufen kann (was auch schon 260Sols gekostet hat, so 60Doller) und dann mit dem Collectivo und Taxi da hoch fuer so 100Doller, das erschien uns der beste Weg. 

 

Also nahmen wir ein Cab von Cusco hoch nach Hydroelectrica, um dann von da aus 2h bis nach Auguas Calientes zulaufen, da einen Nacht zuschlafen und dann hoch zum Machu Picchu am naechsten Tag.

 

Die Fahrt nach Hydroelectrica war ein Abenteur fuer sich, zuerst war ich ueberrascht da es asphaltierte Strassen waren, das blieb aber nur 2h so dann ging es 4h ueber Stock und Stein, wobei es links dieses Trampelweges auch noch so 30m steil runter ging, zu einem Fluss.

Auch nicht viel mehr vertrauenserweckend war das die "Strasse" zwischen durch ueberspuelt war, da es so viel geregnet hatte und an der Seite der Strasse immer wieder Kreuze standen (die wohl symbolisierten, dass dort jemand gestorben war).

 

Nach 6h bangen und dem Fahrer sagen, er sollte doch bitte langsamer fahren (der Typ war lebensmuede, ueberholte auf dieser Einspurigenstrasse andere Vans und telephonierte auch noch dabei) sind wir dann in Hydroelectrica angekommen und 2h an den Zugschienen entlang gelaufen (was man eingentlich nicht darf).

Aber es war ein wunderschoener Weg, durch diese atemberaubende Landschaft, man fuehlte sich wie im Dungel . Das Einzige was uns am Anfang Sorge bereitete, waren die Polizisten die uns sehr kritisch anschauten, aber nichts sagten.puuuff : )

 

Also kammen wir dann bei Daemmerung in Augas Calientes an (das heisst so, weil es da heisse Quellen gibt) und suchten ein Hostel. Dieses Dorf hat etwas mystisches an sich, mein erster Gedanke war, dass es aussieht wie das Elfendorf bei Herr der Ringe,- nebelig, umgeben von hohen Bergen, altertuemlich.

 

 

 


Bilder Cusco

Machu Picchu

 

Am naechsten Morgen haben wir dann um 5:30 den ersten Bus hoch zum Machu Picchu genommen, wir haetten auch 1,5h hoch laufen koennen, aber wir dachten wir goennen und mal ein bisschen Luxus : D

Als wir oben angekommen sind um 6.00 Uhr, war schon eine Schlange vor dem Eingang, es regnet und es war total nebelig. Wir haben dann erstmal oben auf dem Machu Picchu (dem eingentlichen Berg) gefruehstueckt und dachten schon es wird so nieselig und nebelig bleiben. Eine Stunde spaeter klarte es dann auf und man hatte einfach einen unglaublichen Anblick. 

Wir waren zu geizig einen Guid zubuchen, also stellten wir uns immer dezent zu anderen Gruppen und lauschten deutschen, englischen und spanischen Reisefuehrern.

 

Hier einmal grob das interessanteste zum Machu Picchu :

wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas erbaut und befindet sich 2.500 ueber dem Meeresspiegel. Die "verlohrende Stadt" wurde erst 1911 von Hiram Bringham gefunden und gilt seitdem als eins der sieben Weltwunder. 

Die Stadt wie man sie heute sieht ist 80% erhalten und 20% restauriert worden. Man fragt sich wie ueber diese ganze Zeit die Mauers erhalten geblieben sind, es liegt daran, dass die Inkas den Lehm mit dem sie die Haeuser und Tempel gebaut haben mit einem Toxin gemischt haben, was Insekten und Pfanzen nicht vertragen, somit konnten diese nicht die Mauern zerstoehren.

Man ist sich nicht sicher ob Machu Picchu nur ein religoeser Ort war oder auch eine Art Festung, wahrscheinlich beides.

Man hat 250 Skelete gefunden, in dem "Friedhof" und auch in einigen Tempeln Opfergaben (also Knochen von Lamas und co.). Dieser Tempel des Kondors ist uebrings ziemlich cool, dort sieht man drei riessige Steine geformt wie ein Condor, unglaublich. Die Steine fuer den Bau, entnahmen die Inkas dem Berg selber, jedoch gab es wohl keine fruchtbare Erde dort oben, deswegen mussten sie diese vom Flussbett hoch tragen um Ackerbau zubetreiben.

 

Das ganze war sehr beeindruckent und der lange Weg dort hoch hat sich aufjedenfall gelohnt, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie die Inkas da jemals hoch gelaufen sind.

So ab 10:00Uhr sind dann Massen von Toursitengruppen gekommen und wir sind den Abstieg wieder angetreten, dieser war viel haerter, weil es sonnig und ziemlich schwuel heiss war.

Camila und ich waren danach beide total zerstochen, von fiesen perunanischen Muecken und hatten Sonnenbrand (trotz Mueckenschutz und Sonnencreme).

 

Jetzt sind wir wieder im Hostel ind Cusco und planen wie wir 2500km hoch nach Mancora, zu dem wohl schoensten Strand im Peru kommen.

 

-- Bilder kommen spaeter, weil ich hier keine Moeglichkeit habe, diese hochzuladen.

 

Hasta la vista : )

 

Der lange Weg zum Machu Picchu

Machu Picchu

Rafting nahe Cusco

Mancora

 

Von  Cusco sind wir dann 42h und 2.500km noerdlich an der Kueste hoch nach Mancora. Dort war es sehr warm und es gab schoene Straend, das Dorf war ziemlich klein und ausser unser Hostel gab es da auch nicht viel.

Die Wellen waren auch nicht so super zum surfen, aber waren okey. Leider ziemlich viele Felsen im Wasser. Aber es war trotzdem ganz nett zum entspannen. Aber ich habe gemerkt, dass ich nicht so der Hostel Traveler bin, die Leute da haben den ganzen Abend nur getrunken und jeden Tag gefeiert. War trotzdem interessant zu hoeren was andere Reisende so erlebt haben.

 

Als Camila dann abgereist ist und ich noch 4Tage "allein" geblieben bin habe ich mehr Locals kennen gelernt. Mit einem bin ich auf seinem Motorrad hinten drauf durch die Strassen gefahren (uebler Verkehr) und wir sind zu einer Lagune gefahren, die ich alleine niemals gefunden haette (mit hunderten von Voegeln, richtig schoen). 

 

Dann bin ich mit dem billigsten gammel Bus wieder nach Lima getuckert und jetzt wieder in Santiago und morgen kommen meine Eltern mich besuchen : )

In Lima war alles mit Weihnachtssachen dekoriert, fuehlte sich richtig falsch an :D

 

11.11.2012

 

Jetzt hab ich entlich meine Sprachschule  abgeschlossen und hatte schon einige Erfolgserlebnisse, bei denen ich gemerkt hab, dass die Schule doch was gebracht hat :D Zum Beispiel als ich mich mit einer Couchsurferin getroffen hab und sie dachte wohl ich verstehe alles und hat mich durchgaengig mit schnellem chilenisch vorgequatscht und ich hab auch fast alles verstanden ;)

Auch auf anderen Treffen bemerke ich, dass ich deutlich mehr verstehe.

Am Freitag waren wir bei dem Creamflields Festival, war ziemlich gut; Calvin Harris war deutlich besser als David Guetta ; )

Uebermorgen gehts ab nach Peru mit Camila fuer 3 Wochen, das wird ein ziemlicher Spontantrip, wir wissen nur so wir in Lima die ersten Tage sind, der Rest wird sich hoffenlich gut ergeben.

 

Hasta Pronto,

Nora

 

4.11.2012

Von Donnerstag bis Samstag war ich mit zwei chilenischen und zwei deutschen Freunden in Mantanza an der Kueste naehe San Antonio. Man wuerde hier sagen, "estoy donde el diabolo perdío el poncho", das heisst soviel wie JWD :D ( ganz weit draussen). Das war echt ein Kaff, aber echt schoen, das Bongalow direk mit Meeresblick. Eignetlich wollte ich Kiten lerne dort, aber der Wind war einfach so stark, dass es zum lernen sehr ungeeignet war,- selbst die beiden erfahrenden Maenner hatten Probleme ueber die ersten Wellen ins Meer zukommen und sind dann eher bei der Lagune geblieben. Ich bin dann noramel surfen gegangen, jedoch herschten nicht die besten Bedingungen,-also keine guten Wellen und shit kaltes Wasser, nach 1,5h war ich voellig durchgefrohren auch mit Wetsuit. 

Am Samstag bin ich dann allein nach Santiago zurueck gefahren,weil abends das DJ Tiesto Konzert war. Das hat erstmal 1,5h zuspaet angefangen und dann haben bis 2Uhr andere DJs gespielt. Als er dann gespielt hat war echt gut, die davor so ok. kate elsworth, DJ aus Australien war noch gut vorher. Aber ingesamt ein echt guter Abend.

31.10.12

 

Camila und ich waren uebers Wochenende in Viña und Valparaiso, zwei Staedte an der Kueste, die fast eine sind ; )

Wir haben dort bei einer Freundin von Camila gewohnt. Valparaiso ist echt eine total schoene Stadt, da man ueberall Graffitibilder sieht und andere Kunstwerke. Auch das Haus von Pablo Neruda haben wir besichtig. Der Strand ist auch schoen, nur das Meerwasser ist sau kalt, man kann kaum laenger als 5min schwimmen, dann ist man voellig ausgekuehlt.

Am Sonntag sind wir in eine sehr brenzliche Situation geraten, bei der wir beinah ausgeraubt wurden. In Kruz, ein Typ der uns eingetlich "sicher" zur Busstation bringen wollte, wollte uns dann mit Hilfe eines Kumpels ausrauben. Aber wir haben ziemlich schnell gemerkt,dass was faul ist und sind sehr schnell einen anderen Weg gegangen, also alles gut gelaufen. Trotzdem war das eine Lektion, dass man hier doch machmal vorsichtig sein muss. 

 

Saludos, Nora

 

26.10.2012

 

Buenos días,

 

ich bin jetzt schon seit vier Wochen hier, unglaublich kommt mir gar nicht so lange vor.

In den letzten Wochen habe ich einige Hiking touren auf die umliegenden Berg gemacht, es ist echt mal nett aus der Stadt rauszukommen. Wir sind 3h auf "Manquehue" gewandert. Dann war ich Klettern an Felsen im "Cajon de Maipo", das war echt schwer, da ich mit ziemlichen Profis da war und ich keine richtigen Kletterschuhe hatte : / Mit Sophie und Augustin habe ich "Bellas Artes" besucht und auf ein Weingut bin ich auch gefahren. Jedoch war es leider nicht "wein tasteing" wie ich dachte sondern man hat nur 3 schlueckchen wein zum probieren bekommen :D 

Sonst war gestern Nacht wieder ein Erdbeben, aber nur ein kleines. Ist trotzdem komisch wenn man dadurch aufwacht, dass das Gebaude schwankt.

 

Hasta Pronto, 

Nora

11.Okt 2012

 

Hola Amigos,

ICH HABE GERADE MEIN ERSTES ERDBEBEN ERLEBT; 5,5 AUF DER RICHTERSKALA.

 

Das ganze Gebaeude hat einfach gewackelt und ich war allein zuhause & wusste echt nicht was ich machen soll. Hat aber nach 30sec wieder aufgehoert, trotzdem ziemlich unheimlich wenn man einfach so den Naturgewalten ausgeliefert ist.

Sonst ist das Wettersuper, sonnig und warm, dadruch lebt die ganze Stadt richtig auf : ) 

Die letzten Tage sind wir hier viel in "Bellavista" ausgegangen, die Chilen koennen gut feiern ;) Also ich hab hier echt viel Spass (nicht das meine liebe Tante denkt, ich diskutiere nur ueber Politik :D) Waren auch klettern gestern und sind hoch zum St. Christobal gestiegen 1,5h. Eigentlich hat man von dort oben auch einen guten Ausblick, aber es war leider so nebelig, dass man gerade so ein paar Berge gesehen hat, aber nicht weiter uebers Land schauen konnte. 

Saludos, Nora

6.Okt 2012

Im Moment regnet es hier und es sind nur 18C, alle meinen das es echt untypisch fuer den chilenischen Fruehling ist. Da die Haeuser hier schlecht gedaemmt sind und keine Heizung haben, friere ich mehr als in Deutschland : /

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende auch Kitesurfen gehen mit ein paar Couchsurfern, aber der Wetterbericht hat Strum und Regen angesagt, deswegen sind wir nicht ans Meer gefahren.

Inwischen habe ich den Spanischkurs in der Schule gewechselt zu dem A1 Level (vorher A2), leider waren die Leute da auch schon etwas weiter und ich habe noch einmal das Perfekt gelernt, rrrrrrr :D

Jedoch unterhalten wir uns mehr in diesem Kurs, was ich sehr begruesse. Ich verstehe meine Lehrer dort auch ziemlich gut, wenn sie Spanisch reden, da sie deutlich und langsam sprechen. Jedoch wenn ich Sofia zuhoehre wie sie mit ihren Freundinen spricht,- no chance-, da versteht ich immer nur einzelnde Woerter und wenns hochkommt den Sinnzusammenhang. 

Ich hatte aber eine sehr interessante Unterhaltung mit der Lehrerin ueber so die sozialen Struckturen hier,- Also grob gesagt ist die Stadt in reichere Bezirke (suedlich von Banquedano) und Aermere (noerdlich von Banquedano) eingeteilt. Und wo man wohnt hat somit eine grosse Bedeutung fuer den gesellschaftlichen Status. Dieser wird unterstrichen mit Jeeps in der Stadt und teuren Handys. Natuerlich ist das in Deutschland nicht viel anders, aber hier faellt es noch viel deutlicher auf und die Leute achten sehr darauf. Auch die Beschaeftigung einer "Nana" gehoert quasi zum guten Ton, diese Haushaltshilfen sind in den meisten Haushalten den ganzen Tag da und wohnen auch machmal mit der Famile. Wie ich es auffasse ist es auch eine Art jemanden zu einer Arbeit zu verhelfen, wenn man etwas mehr Geld hat. Insgesamt ist die Arbeitslosenquote hier auch erstaunlich gering, nach Aussage der Lehrerin bei nur ca. 6%. Man sieht auch viele Jobs die bei uns gar nicht existieren,- z.B. Leute die Autos einweisen und dann das Parkgeld abkassieren oder Leute die bei der Bushalte aufpassen, dass nicht zu viele Leute dastehen. Viele Leute mit denen ich mich hier getroffen habe, sagten mir, dass es hier eine grosse Kluft zwischen arm und reich gibt und sie in Europa sehr positiv den grossen Mittelstand wahrgenommen haben. 

Krankenversichrung hat hier quasi jeder, jedoch gibt es wie auch bei uns oeffentliche und private Krankenversicherungen, mit dem Unterschied, dass die oeffentlichen Krankenhaeuser wohl einen viel niergieren Standart haben als die Privaten. 

Insgesamt fuehle ich mich hier ziemlich wohl und habe schon viele nette Leute kennen gelernt.

 

Un beso, Nora

 

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Kommentare: 2
  • #1

    berndo (Donnerstag, 25 Oktober 2012 00:43)

    how is everything ? bob

  • #2

    Jennifer Franzen (Freitag, 15 Februar 2013 16:57)

    Hallo Nora.... Woow. hammer, hammer geile Bilder.... Und du siehst richtig glücklich aus...!!! Geniesse deine letzten Tag noch.... Lieben Gruss aus der kalten und verschneiten Schweiz! Beso Jennifer

3. Okt. 2012

In den letzten Tagen ist viel passiert. Am Wochenende war ich in Curico wir haben uns die Stadt angeschaut sind  feiern gegangen mit noch 3 anderen die ueber Rotary hier sind. Sie Chilenen tanzen immer nur zu zweit und dann zwischen durch machen sie Polonesen, fast wie Kreistanz, ziemlich witzig. Und ich habe meinen ersten "Terremoto" getrunken, dass heisst Erdbeben und ist ein ziemlich suesses alkoholisches Getraenk.

Am Montag hat denn meine Sprachschule naehe "Los Leones" angefangen. Ich bin ehrlich gesagt mit der Schule nicht so sehr zufrieden,denn ich bin in der Mitte eines Kurses eingestiegen und sie waren gerade mittendrin beim Perfekt und das haben wir jetzt auch die letzten tage nur gemacht. Machmal denke ich es wuerde mehr bringen, wenn ich einfach selber Vokabeln lerne. Also ich kann jetzt das Perfekt aber nichts in der einfachen Vergangenheit oder Zukunft sagen. Aber generell merke ich, dass ich besser werde im Spanisch verstehen und sprechen, aber mehr durch Konversation mit Sofia oder Couchsurfen mit denen ich mich treffe.

Generel gehen die Chilenen nicht viel zu Fuss, fuer 1km benutzen sie ihr Auto und Fahrraeder sieht man nicht viele.

Das oekologische Bewusstsein ist noch nichts so stark ausgepraegt, auch Muell wird nicht getrennt oder z.B sieht der Fluss aus wie eine braune Bruehe.

Gestern bin ich mit Camila (einer Freundin aus Oslo) durch die Innenstadt gelaufen und wir haben "La Moneda" besichtigt. Dann haben wir "Empanadas" gegessen, das sind Teigtaschen die es hier an jeder Ecke zukaufen gibt. Insgesamt sind die Gebaeude in der Stadt ein Mix aus total neunen Hochhaeuser und heruntergekommenden kleineren Haeusern.

Touristen sieht man im moment auch in der Innenstadt nur wenig, da die Hauptsaison erst im Dezember anfaengt. 

29. Sep. 2012

 Gestern bin ich mit den Brüdern von Sofia (Augustin und Raimundo) nach Curico ( 2h südlich von Santiago) gefahren. Dort haben wir deren Eltern besucht. Es war wieder ziemlich schwer sich zu verständigen, da ich mit ihnen nur Spanisch sprechen konnte :D Aber mit Händen und Füßen ging es. Jedoch fühlt man sich echt auf das Niveu eines 10 jährigen zurückgesetzt, da man einfach nur Small-Talk halten kann : /

Heute bin ich dann zu Sophie gefahren, die hier in einer Gastfamilie lebt. Sie arbeitet hier in einer Schule für körperlich und geistig eingeschränkte Kinder.Es war schön mal mit einem vertrauten Gesicht zu reden ; )

Vor zwei Jahren wurde durch das schwere Erdbeben in Curico viel zerstöhrt, noch jetzt sieht man Auswirkungen dieser Katastrophe. Die Stadt an sich hat einige schöne Parks, aber eine sehr graue Innenstadt, also nicht das was ich als schön bezeichnen würde.

Heute Abend werden erstmal Curicos fiestas ausgecheckt ;D

Besos Nora

28.Sep. 2012

Hola a todos,

nun bin ich endlich in Santiago de Chile angekommen.

Bei meiner Ankuft hat es leider geregnet und es waren so 18C, auch Berge habe ich noch keine gesehen :D

Sofia, bei der ich hier wohne, ist sehr nett. Wir wohnen uns zu viert (mit ihren bieden Bruedern in einem "depto").

Die Sicherheitskontrolle am Flughafen war sehr streng, die wollten sich sogar meine Schokolade anschauen :D

und ueberall waren Hunde die nach Drogen gesucht haben.

Wir waren gestern gleich bei einer Geburtstagsfeier, leider konnte ich Gespraechen nur schwer folgen, die sprechen einfach so schnell. Ich muss echt schnell Spanisch lernen um mich zuverstaendigen, denn Englisch sprechen nicht viele.

Muchos saludos,

Nora

24.Sep.2012

 

Eigentlich sollte ich jetzt schon in Santiago sein, aber mein Flug wurde leider einfach gestrichen.

AirFrance hatte es sich anders überlegt und der inoffizielle Grund war wohl, dass es keine Piloten gab.

Tja, nun bin ich noch 2 Tage in dem wunderschönem Bremen.

Hoffen wir mal AirFrance hat dann genug Piloten am Mittwoch :D